Artikelserie: Arbeiten in virtuellen Teams

Ich arbeite gerne in virtuellen Teams, und erfahre diese Form der Zusammenarbeit als sehr bereichernd. Sie erlaubt es mir, meinen Tagesablauf mehrheitlich nach meinem eigenen Rhythmus auszurichten, die Arbeiten dann zu erledigen, wenn ich am produktivsten bin und so die größtmögliche Befriedigung daraus zu erzielen. Ich erachte es als Privileg, in virtuellen Teams arbeiten zu können, gemeinsam mit interessanten Leuten, die ähnlich ticken, wie ich selbst und mit denen ich sonst nie zusammenarbeiten könnte.

Meine langjährige Erfahrung zeigt, und intensive Recherche in der wissenschaftlichen Literatur bestätigen, dass diese Arbeitsform auch ein sehr hohes Mass an Selbstdisziplin und Selbstmotivation voraussetzt. Nicht jeder Mensch ist für die Arbeit in virtuellen Teams geeignet und nicht jede Arbeit lässt sich virtuell erledigen.

Dabei sind virtuelle Teams gar nicht so verschieden von “normalen” Teams. Auch “normalen” Teams begegnen Hindernissen und Reibungsverlusten und meiner Erfahrung nach, potenzieren sich diese in virtuellen Teams. Gelingt es jedoch, diesen erfolgreich entgegenzuwirken, dann sind virtuelle Teams sehr schlagkräftig und zwar dank der hohen Motivation und Spezialisierung der Einzelnen.

Aktuell ist das virtuelle Team Training in Vorbereitung und damit eine Artikelserie zur Arbeit in virtuellen Teams.

Heute veröffentliche ich den ersten Beitrag mit dem Titel: Trade-Offs in virtuellen Teams.