Mythos Co-Location!

Die Ergebnisse des Workshop „Mythos Co-Location?“ an der LAS-Konferenz animierten zu einem Online Training zum Thema virtuelle Teams.

Müssen erfolgreiche Teams wirklich co-located sein, also im gleichen Raum sitzen? Diese Frage stellte ich gemeinsam mit Jiri Lundak anlässlich der LAS-Konferenz im Herbst 2017 in einem Workshop in Frage: Wir teilten die Teilnehmer zufällig in 4er-Gruppen ein, die Gruppen teilten sich erneut auf und die beiden Hälften begaben sich in verschiedene Räume. Erst jetzt wurde die Aufgabe gestellt, die in der verteilten, also virtuellen, 4er-Gruppe zu lösen war.

Der Workshop war sehr gut besucht und ließ die Frage, ob Co-Location für den Erfolg notwendig ist, mit einem „jein“ beantworten: Einigen Workshop-Gruppen gelang es, die gestellte Aufgabe zu lösen, anderen nicht. Dies waren die Erkenntnisse:

  1. Gute und gemeinsame technische Kommunikationsinfrastruktur ist ein Schlüsselelement zu Erfolg der Arbeit in virtuellen Teams.
  2. Wissensarbeit ist für virtuelle Teams besser gut geeignet.
  3. Um erfolgreich zu sein, muss die Arbeit in virtuellen Teams anders organisiert werden, als in co-located Teams.

Die ersten beiden Punkte erstaunen wenig und wurden durch den Workshop bestätigt.

Der dritte Punkt ist sehr interessant und wirft die Frage auf, wie virtuelle Teams sich organisieren sollten, um erfolgreich zu sein.

Um virtuelle Teams gerade bei dieser Arbeit zu unterstützen, arbeite ich mit Jiri an einem Training für virtuelle Teams.

Im Rahmen dieser Vorbereitung, untersuche ich gerade den Stand der Forschung rund um virtuelle Teams. Dabei beobachte ich, dass das Thema vor gut zehn Jahren aktuell war, anschließend in eine Ruhephase verfiel und jetzt in der Forschung wieder aufgegriffen wird.

Ich werde bald an dieser Stelle über Highlights berichten.

Vorbereitungen zur LAS X laufen auf Hochtouren

Wer sich in der Schweiz und im benachbarten Ausland mit Lean, Agile oder Scrum auseinandersetzt, wartet gespannt auf die jährliche LAS Konferenz. Im Mai 2019 wird die Jubiläums-Konferenz stattfinden.

Ich durfte für die LAS-Fachgruppe der swissICT schon die sechste, die siebente. und die achte Konferenz mitgestalten. Nach einer „Aus-Zeit“ bei der neunten. und der neuneinhalbten Konferenz bin ich bei der zehnten wieder dabei. Das jezt fünfköpfige Organisationsteam arbeitet im Ehrenamt, als Hobby und in der Freizeit und wird unterstützt von den Mitarbeitern der Geschäftsstelle der swissICT.

Schon früh wird mit der Organisation begonnen. Es ist Vieles zu tun, hier ein Auszug aus der Liste:

  • Termin festlegen – wir einigten uns auf Ende Mai 2019 und verlagern die Konferenz vom Frühherbst auf den Frühsommer.
  • Location suchen: in Zürich, ab HB gut erreichbar, modern, technisch gut ausgestattet und bezahlbar oder gesponsort.
  • Keynote Speaker suchen und verpflichten
  • Speaker suchen – der Call for Speaker läuft
  • Sponsoren suchen
  • Programm zusammenstellen
  • Teilnehmer einladen und immer wieder kommunizieren. swissICT unterstützt nach Kräften.
  • Webseite bauen in neuem Kleid
  • Erstmals dieses Jahr, haben wir auf dem CoLearning Space auch einen virtuellen Konferenzraum. Auch der will gestaltet sein. (Er steht bereit: Einschreibeschlüssel / Enrolment Key ist „LAS“)
  • Und wir schreiben dieses Jahr einen Logo-Wettbewerb aus. Das Logo wird für die Kommunikation rund um die LAS verwendet werden (und das Logo im Beitragsbild hier ersetzen)

Da sind viele Entscheidungen zu fällen:

  • Ein Tag, oder zwei Tage? Mit- oder ohne Abendunterhaltung?
  • Wer soll Keynote Speaker sein?
  • Soll Theorie vermittelt werden? Oder Workshops? Oder viele Erfahrungsberichte?
  • Brauchen wir ein gedrängtes Programm oder Open Space und Unconference?
  • usw, usf.

Wir veranstalten die Konferenz ja für die Teilnehmer und wollen der Community das optimale Programm bieten. Also:

Erstmals beziehen wir bei allen Entscheidungen die Community mit ein: Hier ist der Link zum Fragebogen. Ich werde über Ergebnisse berichten.

Hello World

Herzlich willkommen auf meiner persönlichen Webseite und in meinem persönlichen Blog.  Ab sofort verfolge ich das „Blog First Prinzip“, blogge also zuerst und kommuniziere anschließend in den Social Media.


Happy Reading 🙂